Automatisierung trifft Traditionshandwerk

Die Produktion von Schuhen war lange Zeit der Inbegriff von Handarbeit. Dass sich auch die traditionell manuelle Produktion von Schuhen automatisieren lässt, zeigt das niedersächsische Unternehmen DESMA Schuhmaschinen GmbH. Der Sondermaschinenbauer aus dem Elbe-Weser-Raum ist führender Maschinen- und Formenlieferant für Direktansohlungs- und Sohlenherstellungsprozesse. Die innovative Entwicklung des Unternehmens ist als „DESMA-Technik“ weltweit bekannt. An Rundtischmaschinen werden die Schuhsohlen direkt an den Schaft gespritzt, jede Maschine wird dabei individuell an die Bedürfnisse des Kunden angepasst.

Nebenbei ist DESMA auch Vorreiter in der Umsetzung digitaler Intelligenz in Maschinen – ein Thema, das Christian Decker, Geschäftsführer der DESMA Schuhmaschinen GmbH, in der Vergangenheit bereits auf unserer Fachtagung „Industrie 4.0 für Niedersachsen“ und auf dem Kongress „Securing Industrial Value Networks“ der Plattform Industrie 4.0, auf der Bühne erläutert hat.

Als mittelständischer Betrieb neben all dem Mut zur Veränderung auch noch erfolgreich auf dem weltweiten Markt mitzumischen, gelingt nur, wenn ein Unternehmen Innovation lebt. DESMA tut genau das – nicht umsonst tragen die Geschäftsführer Christian Decker und Klaus Freese seit 2015 den Titel „IHK-Innovationsbotschafter“. Der Titel zeichnet Personen aus, die als Ideentreiber und Querdenker innovative Lösungen voranbringen und damit unter Berücksichtigung der Tugenden des „ehrbaren Kaufmanns“ einen langfristigen Unternehmenserfolg anvisieren.