Aktuelle Meldungen aus dem Netzwerk Industrie 4.0 Niedersachsen

Millionenförderung für Testplattform zum Thema Industrie 4.0

Millionenförderung für Testplattform zum Thema Industrie 4.0
(Foto: OFFIS)

Am Samstag, dem 6.8.2016, besuchte Wirtschaftsminister Olaf Lies das Institut für Informatik in Oldenburg OFFIS und übergab einen Förderbescheid in Höhe von drei Millionen Euro. Mit dem Geld fördert das Land Niedersachsen unter anderem eine Testumgebung, die kleinen und mittelständischen Unternehmen hilft, sich auf die Digitalisierung von technischen Verfahren und Prozessen einzustellen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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Industrie 4.0 lernt hören – Forschungsprojekt gestartet

Wie kann energie-autarke, akustische Sensorik eingesetzt werden, um Industrieanlagen intelligenter, sicherer und effizienter zu gestalten? Im Verbundprojekt ACME 4.0 untersuchen Partner aus Industrie und Forschung das Potenzial der akustischen Überwachung von Maschinen und Produktionsprozessen. Ziel ist es, eine hochintegrierte Sensorplattform zu entwickeln, die dank Energie-Harvesting und drahtloser Kommunikation ohne jegliche Verkabelung in Industrieanlagen integriert werden kann. Im Rahmen des Projekts wird diese Technik für die Qualitätskontrolle in der Halbleiterproduktion und die Fehlererkennung an Axialkolbenpumpen getestet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben über einen Zeitraum von drei Jahren mit 3,5 Millionen Euro.

Partner in dem Verbundvorhaben sind unter anderem das OFFIS - Institut für Informatik als Projektkoordinator und das Fraunhofer IDMT, beide mit Sitz in Oldenburg. Das Anwendungsszenario beim Industriepartner Bosch Rexroth ist die Zustandsüberwachung von großen Maschinen, um den Verschleiß an Axialkolbenpumpen rechtzeitig zu erkennen.

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BioRegioN und Netzwerk Industrie 4.0 Niedersachsen starten Zusammenarbeit

Unter dem Motto „Life Sciences trifft Industrie 4.0“ haben Niedersachsens Branchennetzwerke BioRegioN und Industrie 4.0 Niedersachsen eine technologieübergreifende Zusammenarbeit gestartet.

Digitalisierung und Automatisierungsprozesse gewinnen in den Life Sciences zunehmend an Bedeutung. Beispiele dafür sind der Umgang mit Big Data oder die Effizienzsteigerung (und Kostensenkung) in Fertigungsketten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Life Science-Branche die Schlüsseltechnologien der Industrie 4.0 in ihre Produkt- und Prozessinnovationen integrieren.

Durch die Kooperation der beiden Netzwerke arbeiten Experten aus den Life Sciences zusammen mit Experten für Digitalisierung und Automatisierung, um gemeinsam innovative und damit marktfähige Lösungen für Biotechnologie, Pharmazie und Medizintechnik zu entwickeln.

Publikumsmagnet smartLAB: Das Zukunftslabor wird wiederholt

Publikumsmagnet smartLAB: Das Zukunftslabor wird wiederholt
(Foto: labvolution.de)

Wie sieht das Labor der Zukunft aus? Einen Eindruck davon bekamen die Besucher der Sonderschau smartLAB auf der Messe LABVOLUTION im Jahr 2015. Im Kern geht es bei der Sonderschau darum, Visionen und Lösungen aufzuzeigen, wie sich das Laborleben in Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern wird. Dabei spielen vier Themenbereiche eine wesentliche Rolle: der Einsatz von Automation und Robotik, ein modularer und flexibler Aufbau, integrierte funktionale Oberflächen sowie die digitale Vernetzung auf horizontaler und vertikaler Ebene.

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Berufsbegleitend zum Manager für Industrie 4.0

Am Mittwoch, dem 27.7.2016, besuchte Wirtschaftsminister Olaf Lies im Rahmen seiner Niedersachsenreise unter dem Motto „Starke Wirtschaft, starkes Niedersachsen“ die Hochschule Weserbergland in Hameln und übergab einen Förderbescheid in Höhe von rund 180.000 Euro. Mit dem Geld wird die Konzeptentwicklung des berufsbegleitenden Studiengangs „Management digitaler Geschäftsmodelle und -prozesse“ gefördert.

Das berufsbegleitende Studium soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, sich theoretisch fundiert weiterzubilden und gleichzeitig ihre Aufgaben in den Unternehmen wahrzunehmen. Ziel des Studiums ist es, den Studierenden informationstechnische und technische Inhalte zu vermitteln und ihnen gleichzeitig Management-Kompetenzen an die Hand zu geben, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich Digitalisierung und Industrie 4.0 zu stärken. Durch E-Learning-Angebote sollen die Inhalte zudem auch Teilnehmerinnen und Teilnehmern außerhalb der Region zur Verfügung stehen. Der Start des Studiengangs ist für September 2017 geplant.

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